Oritan

Der Patient verlässt sich auf Sie.

Verlassen Sie sich auf ORITAN®.

Mit unseren ORITAN®-beschichteten Werkzeugen setzen wir neue Maßstäbe im Bereich Standzeit und Gewebeverträglichkeit. Die nach einem patentierten Verfahren hergestellte Beschichtung besteht aus hochwertigem ORITAN®.

Vor allem bei Operationen im Kieferbereich ist die Biokompatibilität deutlich erhöht. Der verringerte Abrieb unserer ORITAN®-Knochenfräser und die keramische Struktur des Materials schützen Ihre Patienten vor Komplikationen.

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In einer Untersuchung des Instituts für Angewandte Biowissenschaften in Rostock wurden je 5 Dentalfräser mit und ohne Oritan®-Beschichtung auf ihre Verschleißfestigkeit getestet. Dr. habil. W. Schütt kam dabei zu dem Schluss, daß die Standzeit der Instrumente erheblich erhöht wird. Gleichzeitig verhält sich die Oritan®-Beschichtung biologisch inert. Oritan®-beschichtete Instrumente sind daher besonders Biokompatibel.

Auszüge aus dem Untersuchungsbericht:

Bewertung der Fräser nach den Fräsversuchen

Der Zustand der Fräserschneiden nach einem Schnittweg von 850 mm wurde im Auflichtmikroskop mit den Vergrößerungen 200 und 800 dokumentiert (Bild 7 bis 12, Abbildungen stehen unten als Download zur Verfügung). Vor der mikroskopischen Auswertung wurden die Proben im Ultraschallbad gereinigt, mit entionisiertem Wasser gespült und im Umluftofen getrocknet.

Zur Dokumentation wurden jeweils charakteristische Schadensbilder bzw. Zustandsbilder im Schneidenbereich des vorderen Kopfbereiches der Fräser, d. h. aus dem Bereich der höchsten Belastung ausgewählt. Die unbeschichteten Fräser wiesen nach 50 Bohrungen im Schneidenbereich an mindestens 4 von 8 Schneiden leichte Beschädigungen und Veränderungen auf, wie sie auf den Bildern 7, 9 und 11 dargestellt sind.

Hierbei handelt es sich um Veränderungen der Schneidengeometrie in Form von kleinen Ausbrüchen direkt an der Schneide, Aufschweißungen und Strukturveränderungen im schneidennahen Bereich. Im Bild 11 sind deutlich Ausbrüche im Schneidenbereich erkennbar, die die Schnittqualität verringern und mit zunehmender Schnittlänge zum Ausbrechen großer Areale der Schneide führen können. Hier sind ebenfalls strukturelle Veränderungen im Bereich 50 Ám von der Schneidenkante entfernt zu erkennen.

Im Bild 7 und 9 sind deutlich Spuren von Aufschweißungen des zerspanten Materials sichtbar. Diese adhäsiven Ablagerungen beeinträchtigen das Zerspanungsverhalten des Fräsers und führen langfristig zu weiteren Ablagerungen an der Schneide und schließlich zur vorzeitigen Zerstörung der Schnittkante.

An den Oritan®-beschichteten Fräsern konnten nach 50 Bohrungen in Messing keine vergleichbaren Mikroschäden gefunden werden. Auch Kaltaufschweißungen im Schneidenbereich waren aufgrund der antiadhäsiven Eigenschaften der Beschichtung nicht zu finden (Bild 8, 10, 12).

Die mikroskopische Auswertung der Fräser nach den Zerspanungsversuchen lässt den Schluss zu, daß eine Oritan®-Beschichtung im konkreten Anwendungsfall die Fräserschneiden vor Verschleiß schützt und gleichzeitig die Neigung zu Aufschweißungen verringert, d.h. die Lebensdauer des Fräsers entscheidend erhöht. Resultierend aus der hohen Verschleißfestigkeit ist mit einem verringerten Anfall von Verschleißpartikeln im Anwendungsbereich zu rechnen, so daß eine erhöhte Biokompatibilität der Schneidwerkzeuge zu erwarten ist.

Eventuell auftretende Oritan®-Verschleißpartikel aus dem Schneidenbereich verhalten sich aufgrund ihres keramischen Charakters bioinert. TiN-Schichten besitzen die Zulassung der amerikanischen FDA - Behörde als Implantatwerkstoff und werden als Verschleißschutz auf Titanlegierungen und als Korrosionschutz auf CoCrMo - Legierungen im Bereich der orthopädischen Implantate erfolgreich eingesetzt.

Dr. habil. W. Schütt / Rostock, 06.04.1999

Der vollständige Bericht als PDF-Dokument ohne Abbildungen

Abbildungen (.jpg) zu dem Bericht als gepackte Zip-Datei (ca. 197kB)